Tomer Gardi: Liefern
Samstag, 14. März 2026

Ausbeutung
Dieses Buch ist die Geschichte von Essenlieferanten. Sie spielt in verschiedenen Kontinenten der Erde. Berlin, Istanbul, New Delhi, Buenos Aires und Tel Aviv.
Es geht um die Leben von Männern und Frauen, die verzweifelt versuchen, ihren Lebensunterhalt damit zu verdienen, anderen Menschen ihr Essen zu liefern. Alles immer schnell, freundlich, fehlerfrei. Sonst droht eine schlechte Bewertung. Mit einer schlechten Bewertung gibt es weniger Aufträge, dadurch weniger Geld. Ein perfides System. Denn in den meisten Ländern gibt es die (trotz allem) begehrten Plätze nur über korrupte Mittelsmänner. Übrigens auch in Berlin.
Marie Menke: Spielverderberin
Samstag, 14. Februar 2026

Toxische Freundschaft
Kennst du das: du willst etwas eigentlich nicht machen, aber die anderen sagen: „Sei doch keine Spielverderberin“ – und am Ende lässt du dich doch zu etwas hinreißen, das dir gar nicht gut tut?
Genauso eine Situation ist einer der Schlüsselmomente dieses Romans.
In Spielverderberin geht es um drei junge Frauen und ihre Freundschaft. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen:
zum einen die Zeit vor und nach dem Abitur, die in den Kapiteln als „Vier Jahre zuvor“ gekennzeichnet ist. Zum anderen der Handlungsstrang „Als Romy ging“. Bei dieser Formulierung war ich mir lange nicht sicher, ob Romy einfach weggegangen oder vielleicht sogar gestorben ist – diese Ungewissheit zieht sich wie ein leiser Spannungsbogen durch den ganzen Roman.
Torsten Woywod: Mathilde und Marie
Mittwoch, 11. Februar 2026

Leben im Bücherdorf
Wie stellst du dir das Paradies vor? Vielleicht als einen kleinen Ort mit weniger als 400 Einwohnern, aber 13 Buchhandlungen? Klingt schon mal gut. Diesen Ort gibt es wirklich: Er heißt Redu, liegt in Belgien, genauer gesagt in der Wallonie, umgeben von den Ardennen. In diesem paradiesischen Ort, den es tatsächlich gibt, spielt dieser Roman.
Read MoreHam.lit 2026
Sonntag, 8. Februar 2026

In diesem Jahr habe ich es endlich geschafft: Ich war zum ersten Mal bei der Ham.lit in Hamburg! Irgendetwas war mir in den vergangenen Jahren immer dazwischengekommen, aber diesmal hatte ich mir fest vorgenommen, dabei zu sein – und habe mir sogar schon Tickets gekauft, bevor das Programm überhaupt online war.
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