Marie Menke: Spielverderberin
Samstag, 14. Februar 2026

Toxische Freundschaft
Kennst du das: du willst etwas eigentlich nicht machen, aber die anderen sagen: „Sei doch keine Spielverderberin“ – und am Ende lässt du dich doch zu etwas hinreißen, das dir gar nicht gut tut?
Genauso eine Situation ist einer der Schlüsselmomente dieses Romans.
In Spielverderberin geht es um drei junge Frauen und ihre Freundschaft. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen:
zum einen die Zeit vor und nach dem Abitur, die in den Kapiteln als „Vier Jahre zuvor“ gekennzeichnet ist. Zum anderen der Handlungsstrang „Als Romy ging“. Bei dieser Formulierung war ich mir lange nicht sicher, ob Romy einfach weggegangen oder vielleicht sogar gestorben ist – diese Ungewissheit zieht sich wie ein leiser Spannungsbogen durch den ganzen Roman.
Torsten Woywod: Mathilde und Marie
Mittwoch, 11. Februar 2026

Leben im Bücherdorf
Wie stellst du dir das Paradies vor? Vielleicht als einen kleinen Ort mit weniger als 400 Einwohnern, aber 13 Buchhandlungen? Klingt schon mal gut. Diesen Ort gibt es wirklich: Er heißt Redu, liegt in Belgien, genauer gesagt in der Wallonie, umgeben von den Ardennen. In diesem paradiesischen Ort, den es tatsächlich gibt, spielt dieser Roman.
Read MoreHam.lit 2026
Sonntag, 8. Februar 2026

In diesem Jahr habe ich es endlich geschafft: Ich war zum ersten Mal bei der Ham.lit in Hamburg! Irgendetwas war mir in den vergangenen Jahren immer dazwischengekommen, aber diesmal hatte ich mir fest vorgenommen, dabei zu sein – und habe mir sogar schon Tickets gekauft, bevor das Programm überhaupt online war.
Read MoreAzar Nafisi: Lolita lesen in Teheran
Samstag, 7. Februar 2026
Literatur lehren im Iran

Azar Nafisi wurde in Teheran geboren. Mit 13 Jahren besuchte sie Schulen in England und der Schweiz. Später studierte sie englische und amerikanische Literatur in den USA. 1979 kehrte sie in den Iran zurück. Sie unterrichtete an der Universität Teheran. Dann kam die islamische Revolution und alles änderte sich. Später, etwa ab 1995, unterrichtete sie einige handverlesene junge Frauen zuhause. Eine Mischung aus Seminar und Lesekreis. Aus dieser Zeit berichtet sie in diesem Buch „Lolita lesen in Teheran“.
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