Rezension: Hannah Heim – Hofsommer
Sonntag, 31. Mai 2026

Als ich die Ankündigung zu Hofsommer von Hannah Heim gesehen habe, war das Buch bereits erschienen – und ich wusste sofort: Das muss ich lesen.
Das Thema assistierter Suizid beschäftigt mich schon länger. Gerade weil es in Deutschland noch vergleichsweise neu und gesellschaftlich wie rechtlich viel diskutiert ist, wollte ich unbedingt ein aktuelleres Buch dazu lesen. Mein vorheriger Berührungspunkt war ein Roman, der in der Schweiz spielte – diesmal also ein Blick auf Deutschland.
Read MoreShelly Kupferberg: Stunden wie Tage
Mittwoch, 13. Mai 2026

2 Blogger – 1 Buch
Auf der Buchmesse im März diesen Jahres konnten Silvia und Astrid endlich mal wieder gemeinsam durch die ganzen neuen Bücher stöbern. Astrid freute sich sowieso schon auf das Buch von Shelly Kupferberg, obwohl sie ihren ersten Roman Isidor bisher gar nicht gelesen hat. Aber auf einer der ersten Messen, die sie besucht hat, hat sie Shelly Kupferberg als Journalistin und Moderatorin kennengelernt. Damals moderierte Shelly für eine Buchvorstellung von Lissi Doron. Seitdem war Astrid sehr beeindruckt.
Wir durften die Autorin bei einer Blogger Veranstaltung von Diogenes mit vielen anderen BloggerInnen erleben. Shelly Kupferberg stellte uns ihren neuen Roman „Stunden die Tage“ persönlich vor. Und da ist es ja immer gut, wenn Autorinnen und Autoren extrovertiert sind und die eigene Begeisterung für ihr Buch auf andere übertragen können. Dieses ist Shelly Kupferberg hervorragend gelungen.
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Maxim Leo: Einatmen, Ausatmen
Samstag, 2. Mai 2026

Vom Stress der Achtsamkeit
Ich habe ein Yoga-Shirt, auf dem steht: „Einatmen, Ausatmen, Lächeln!“ – ein wunderbares Motto für jede Yogastunde. Und, wie sich herausstellt, passt es auch ganz hervorragend zu diesem Roman.
Read MoreKatrin Zipse: Moosland
Samstag, 4. April 2026

Isländisches Bauernleben um 1950
Dieser Roman spielt in meinem Sehnsuchtsland Island: Aber natürlich habe ich es als Touristin ganz anders kennengelernt als die junge Elsa, die 1949 nach Island kommt um dort auf einem Bauernhof zu arbeiten.
1949 landete ein Schiff voller junger, deutscher Frauen in Island. Diese wurden angeworben dort für ein Jahr in der Landwirtschaft zu arbeiten. Wobei Island hoffte, dass einige von ihnen dortbleiben und den Mangel an Frauen ausgleichen könnten.
Diese Frauen waren häufig traumatisiert, sahen im zerstörten Deutschland keine Perspektive für sich. So auch Elsa. Durch das, was sie in den letzten Jahren erleben musste, ist sie verstummt. Allerdings kann sie sich mit ihren Arbeitgebern sowieso nicht verständigen.