Almanach der Literatur
Donnerstag, 28. Mai 2015
„Doktor Gröls‘ Almanach der Literatur„. Diesen Titel muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen!
Hinter diesem behäbigen Titel verbirgt sich ein unterhaltsames, witziges Büchlein.
Dr. Marcel Gröls hat hier eine Vielzahl von Informationen zum Thema Buch und Literatur zusammengetragen.
Da geht es um Begriffsdefinitionen, Literaturpreise, Verdienste und Bestenlisten.
Es geht um Bücher, die man schon immer mal lesen wollte, aber bis heute nicht wusste wie der vollständige Titel heißt (mein Lieblingsbeispiel war der vollständige Titel von Robinson Crusoe, den hier vollständig aufzuschreiben die Dimensionen einer Rezension sprengen würden).
Es geht um Marotten und den Drogenkonsum von Schriftstellern, lange Wörter und Doppelkarrieren.
Alleine ist man weniger zusammen
Dienstag, 26. Mai 2015
Der Autor Paul Bokowski ist bekennender Stadtneurotiker. Dazu gibt der Duden folgende Definition „Großstadtmensch, der durch die Lebensbedingungen, den Stress und die Hektik des Lebens in der Großstadt eine psychische Störung erlitten hat“
In diesem Buch erzählt er in vielen kleinen Geschichten aus seinem (?) Leben, Urlauben mit seinem Eltern, Zukunftsvisionen, denkwürdigen Telefonaten und von Fensterbrettgesprächen im Berliner Wedding.
Sehr skurril, unterhaltsam, seltsam, witzig, manchmal zum Totlachen.
Einiges bildet kurze Serien. Zum Beispiel, die Briefe, die sie Bruder und Schwester aus den Urlauben mit den Eltern schicken. So bedauert seine Schwester bei einem Besuch des Louvre mit den Eltern: „Nie ist eine Guillotine zur Hand, wenn man wirklich eine braucht.“ Durch die deutsch-polnische Herkunft der Familie gibt es auch in dieser Richtung nette Verwicklungen. So wird zum Beispiel in Polen streng verschwiegen, dass der Sohn kein Fleisch ist. Denn dort geht alles, aber nix vegetarisch. Das Verhältnis zu den Eltern ist liebevoll, aber verzweifelt. Die haben es mit veganen, homosexuellen Kindern aber auch nicht immer ganz leicht. Der Leser wird Zeuge von lautstarken Streits, die aber auf Polnisch durchgeführt werden. Ansonsten ist in der Beziehung der Eltern die Welt noch in Ordnung. So auch mit dem Rollenbild, wie das beschriebene fach-„männische“ betätigen einer Klospülung zeigt. Read More
Regine Stroner: Klein geht auch
Sonntag, 24. Mai 2015
Kuchen, Tartes & Törtchen
Wer liebt sie nicht? Die kleinen Kuchen, Tartes und Törtchen? Die Cupcakes und Muffins sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Aber warum nicht auch mal klassische Varianten wie die Sachertorte im Kleinformat herstellen.
Dieses Buch gibt einige Anregungen dazu.
Als erstes ist es aber sehr wichtig, dass Ihr genug kleine Formen habt. Die Rezepte sind nämlich so gedacht, dass Ihr immer drei kleine Kuchen backen sollt. Einen für Euch selbst, einen zum Verschenken und einen zum Einfrieren. Eigentlich eine schöne Idee, oder?
Das fand ich anfangs etwas komisch, aber es leuchtet mir ein. Wenn man nur so kleine Mengen nehmen würde, die für eine Form ausreichen würden, hätte man so kleine Portionen, dass man zum Beispiel keinen schönen Eischnee hinbekommt. Das leuchtet mir ein.
