Wiedersehen in Leipzig (#LBM2023)
Montag, 1. Mai 2023

Ein Besuch auf der Leipziger Buchmesse
Endlich wieder Leipziger Messeluft! Wie hat uns das gefehlt. Und nicht nur dieses Buchfest, auch haben wir (Astrid und Silvia) uns in den letzten Jahren viel zu selten gesehen.
Mittwoch sind wir angereist, Samstagnachmittag haben wir Leipzig wieder verlassen. In dieser Zeit haben wir viele gute Gespräche geführt: miteinander, mit anderen Messebesuchern und Ausstellern. Wir konnten vielfältige Eindrücke und natürlich Unmengen an Inspiration für unser Bücherregal und Blogger-Motivation gewinnen. Es blieb sogar noch ein wenig Zeit für Sightseeing.
Einige unserer Erlebnisse möchten wir mit diesem Beitrag mit euch teilen.
Jessamine Chan: Institut für gute Mütter
Sonntag, 23. April 2023

Richtige Erziehung?
Habt ihr euch auch schon mal gedacht, dass es nicht nur einen Hundeführerschein, sondern auch einen für Eltern geben sollte? Viele Mütter und Väter sind manchmal überfordert, machen Fehler. Wahrscheinlich machen alle Eltern solche Phasen durch. Mir erging es zumindest so. Nichts hat mich wirklich darauf vorbereitet, für welchen Herausforderungen ich in den letzten 22 Jahren stand.
In diesem Roman wird diese Idee Wirklichkeit. Nicht vorher, sondern wenn ein Fehlverhalten der Eltern bekannt wurde. Frida macht einen schlimmen Fehler. Sie wird danach vor die Wahl gestellt auf alle Rechte am Kind zu verzichten, oder ein Jahr lang das „Institut für gute Mütter“ zu besuchen.
Petra Sturm: Cenzi Flendrovsky
Sonntag, 16. April 2023

Rezension einer Bicycle Novel
Neben Literatur und Yoga verbringe ich viel Zeit auf dem Rennrad. Frauen auf dem Rennrad sind inzwischen ein selbstverständlicher Anblick. Das war Ende des 19. Jahrhunderts noch eine ganz andere Sache. Das Buch Cenzi Flendrovsky erzählt die kurze Lebensgeschichte einer begeisterten Radfahrerin. In Texten und schön gestalteten Bildern.
Read MoreSteven Uhly: Die Summe des Ganzen
Samstag, 8. April 2023

Kammerspiel im Beichtstuhl
Ein Priester in einer Kirche in Madrid. Jeden Tag verbringt er langweilige Stunden im Beichtstuhl. Seine Schäfchen kommen regelmäßig, erzählen immer dasselbe. Sie holen sich ihre Absolution und den Auftrag zu beten. In der folgenden Woche kommen sie wieder und beichten dieselben Sünden. Bis eines Tages ein Fremder im Beichtstuhl sitzt und mit den klassischen Worten „Padre ich habe gesündigt“ beginnt.
De Mann will zunächst nicht recht raus mit der Sprache. Dann deutet er „unnatürliche Neigungen“ an und erzählt, dass er einen Nachhilfeschüler hat.
Statt weiter zu sprechen, verlässt der Sünder fluchtartig den Beichtstuhl.