Von der Liebe zu Büchern
Sonntag, 10. Juli 2016
Habt Ihr auch Bücher, an denen ihr richtig hängt? Bücher, die euch euer ganzes bisheriges Leben begleitet haben? Und die so zerlesen sind, dass sie auseinander fallen?
Ein altes zerlesenes Märchenbuch
Bei mir ist das ein Märchenbuch, mit dem ich aufgewachsen bin. Immer wieder ist daraus vorgelesen worden. Schon lange steht es bei mir im Regal, ohne Buchrücken und mit Klebestreifen notdürftig repariert. Als mir vor kurzem eine Bekannte erzählte, dass sie Bücher restauriert, kam mir sofort dieses Märchenbuch in den Sinn. Ich fragte sie, ob sie sich diesem alten Stück annehmen mag. Zum Glück hat sie sofort zugesagt.

Die Kekse zum Buch: Marble Cookies
Sonntag, 3. Juli 2016
Zu diesen beiden Büchern brauchte ich Kekse. Da ich beide Bücher sehr zügig gelesen habe, waren Knabbersachen für Zwischendurch quasi überlebenswichtig. Es gibt ja häufig Bücher, die kann ich einfach nicht am Stück lesen. Obwohl ich sie gut finde brauche ich unendlich viele Pausen zwischendurch. Dann ist essen kein Problem. Nicht so bei diesen beiden.
Marble Cookies liebe ich, leider schmeckt der Teig immer so gut, dass es nicht ganz so viele werden wie eigentlich möglich wäre. 😉
Die Geschichte der Baltimores
Mittwoch, 29. Juni 2016

Familienroman
Der neue Roman des Autors Joel Dicker bedient sich des gleichen Hauptdarstellers wie der Vorgänger „Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert„. Marcus Goldman, der erfolgreiche Schriftsteller, erzählt in „Die Geschichte der Baltimores“ die Geschichte seiner Familie.
Die Geschichte der Goldmans
Eigentlich müsste das Buch „Die Geschichte der Goldmans“ heißen. Es gibt zwei Familienzweige dieser Familie. Die Goldmans aus Montclair (New Jersey): normales Haus, normale Jobs. Und die Goldmans aus Baltimore: Villa, Haus in den Hamptons, alle sind so nett und begabt.
Marcus, der Ich-Erzähler ist ein Montclair. Er beschreibt die Unterschiede so: Read More
Jane Gardam: Ein untadeliger Mann und eine treue Frau
Sonntag, 26. Juni 2016
Bei Lovelybooks hatte ich vor kurzem das Glück, an einer Tandemleserunde teilnehmen zu dürfen. Dort haben 20 Glückliche die ersten beiden Bücher der Trilogie von Jane Gardam lesen dürfen.

Raj-Waisen
Jane Gardam greift in ihren Büchern ein Thema auf, dass mir noch kein wirklicher Begriff war. Es geht um die Problematik von Raj-Waisen. Das sind Kinder, die früher mit ihren Eltern in den britischen Kolonien lebten. Da damals die Meinung herrschte, dass Heranwachsende in diesen Ländern keine vernünftige Manieren und keine adäquate Schulbildung bekommen können, schickten die Eltern ihre Kinder im Kindesalter nach England, wo sie in Familien lebten, die dafür bezahlt wurden, dass sie den Kindern ein Zuhause geben. Da die Reise von England aus in die britischen Kolonien nur mit dem Schiff zurückgelegt werden konnte, was einige Wochen dauerte, sahen diese Kinder ihre Eltern oft jahrelang nicht wieder. Die Reise wäre in den Ferien nicht zu schaffen gewesen. Die Folgen für die Rajwaisen waren vielfältig.
Ein untadeliger Mann
Inhalt
Der untadelige Mann ist Sir Edward Feathers, genannt Old Filth.
Old Filth wird in Malaya geboren, sein Vater ist ein kauziger Engländer, der mit seinem Sohn nichts anfangen kann. Da die Mutter bei der Geburt gestorben ist, wächst der Junge bei den malayischen Einwohnern des Dorfes auf.
Mit 5 Jahren wird er nach England geschickt. Eine Missionarin begleitet ihn auf der Seereise. In England kommt Edward in eine Pflegefamilie nach Wales – zusammen mit zwei seiner Cousinen. Diese Vorgehensweise war damals üblich für Kinder von Eltern, die in den Kolonien gearbeitet haben. Diese sogenannten Raywaisen sahen ihre Eltern teilweise über Jahre nicht wieder. Read More