Die letzten Jahre von Francis Scott Fitzgerald
Mittwoch, 22. Juni 2016

Westlich des Sunset
1937 ist Francis Scott Fitzgerald einundvierzig Jahre alt und vollkommen pleite. Seine geliebte Frau Zelda muss er in einer teuren Nervenklinik unterbringen, die einzige Tochter Scottie lebt in einem (ebenfalls teuren) Internat. Ein Heim hat die Familie schon länger nicht mehr.
Francis ist ein hoch verschuldeter Alkoholiker und als Autor überhaupt nicht mehr gefragt. Da bietet sich die Möglichkeit in Hollywood Drehbücher für MGM zu schreiben. An dieser Stelle setzt dieses Buch von Stuart O’Nan ein.
Das Buch beschreibt den endgültigen Niedergang eines bereits am Boden liegenden ehemaligen Supertars. In den „Roaring Twenties“ waren Fitzgerald und Zelda eines der populärsten Jet-Set-Paare. Wilde Parties, provokante Aktionen, Alkohol: sie gaben ihr Geld mit vollen Händen aus. Vorsorge für später wurde nicht getroffen, im Gegenteil, sie machten Schulden als die späteren Romane und Geschichten nur wenig finanziellen Erfolg brachten.
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Die Glasglocke
Dienstag, 14. Juni 2016

Klassiker: Die Glasglocke
Es gibt Bücher die man vom Namen her einfach kennt. Von so einem Buch denke ich immer jeder außer mir hat es schon gelesen. Dazu gehört „Die Glasglocke“. Es wird oft in anderen Büchern erwähnt, der Name der Autorin, Sylvia Plath, meist mit Ehrfurcht genannt. Durch die Bücherkulturchallenge wurde ich mit der Nase darauf gestoßen, als ich im Februar noch ein Buch für Das Jahr des Taschenbuchs brauchte, habe ich es mir endlich gekauft. Auch im Lesekreis konnte ich die anderen Teilnehmer von diesem Buch überzeugen. Bei der Besprechung war ich leider krank und konnte nicht dabei sein. Schade, die Diskussionen dort zeigen mir oft Seiten an Büchern auf, die ich vorher nicht gesehen habe.
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LITBLOG CONVENTION Köln
Sonntag, 12. Juni 2016

Bloggertreffen
Es gibt nichts schöneres für unseren Leckerekekse-Blog als ein Bloggertreffen in Köln oder Hamburg. Das ist immer ein perfekter Grund für uns, um uns zu sehen. Ihr wisst, wir sehen uns nicht sehr oft! Und eine Übernachtungsmöglichkeit zu haben ist einfach nicht zu verachten.
Letztes Wochenende gab es mal wieder die Möglichkeit eines Treffens. Die LitblogConvention in Köln. Ich schreibe hier nicht, was das war. Sehr ausführliche Berichte haben andere Blogger schon veröffentlicht. Z. B. Tommy und die Schmöker.
Ich setzte mich also am Freitag in den Zug von Hamburg nach Köln und freute mich sehr auf Silvia, die ich dieses Jahr noch nicht gesehen hatte. Abends genossen wir unser Zusammensein in einer Kölner Kneipe, machten Blogplanung und freuten uns auf den nächsten Tag. Read More
Mr. Gwyn
Donnerstag, 9. Juni 2016

Sprachbilder
Könnt ihr euch vorstellen für ein Porträt Model zu sitzen? Früher, vor den Fotoapparaten, war das bei reichen Leuten üblich. Auch in der Literatur spielen Porträts manchmal eine Rolle. Zum Beispiel „Das Bildnis des Dorian Gray“, oder „Das Mädchen mit dem Perlenohrring“.
Könnt ihr euch vorstellen, wie ein geschriebenes Porträt aussieht? Nicht so wirklich? In diesem Buch versucht ein Autor genau das. Er schreibt Porträts.
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