Martin Kordic: Wie ich mir das Glück vorstelle
Mittwoch, 24. September 2014
Viktor ist vom Schicksal benachteiligt: er hat eine Wirbelsäulenkrümmung um 34 Prozent und muss ein Korsett tragen. Und er wird im ehemaligen Jugoslawien kurz vor dem Krieg geboren.
Am Ende des Krieges schreibt der Junge in einem Heft seine Geschichte auf. Für jede Seite, die er schreibt, malt er einen Elefanten an die Wand der Ruine in der er untergekommen ist (schönes Detail: die Anzahl der mehrmals erwähnten Elefanten stimmt mit der Seitenzahl im Buch überein).
Diese Ruine steht in der fast völlig zerstörten „Stadt der Brücken“ (Mostar?!). Er lebt dort gemeinsam mit dem „einbeinigen Dschib“ und dem Hund Tango. Manchmal nimmt Viktor auch andere verletzte Seelen auf. Dabei macht er zwischen einem kleine Vogel und einem vergewaltigten Mädchen kaum einen Unterschied.
Das Buch spielt in verschiedenen Zeitebenen, in denen auch munter durcheinander gewechselt wird.
Zum einen ist da Geburt und frühe Kindheit (vor und in den Anfängen des Krieges). In der nächsten Lebensphase lebt er in einem Kinderheim bei Nonnen, später kommt die Phase in der zerstörten Stadt.
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Wanderbuch: Der Garten der verlorenen Seelen
Sonntag, 21. September 2014
Dieses Buch habe ich kürzlich gelesen und auch hier rezensiert.
Ich habe es selbst als Leserundenbuch bei Lovelybooks geschenkt bekommen und möchte es gerne mit Interessierten teilen.
Dazu möchte ich das Buch auf eine Wanderung schicken. Wenn Du es lesen möchtest, dann melde Dich unten in einem Kommentar. Ich melde mich später bei der angegebenen Mail-Adresse.
Die Wanderrunde startet erst, wenn sich mindestens drei Teilnehmer gemeldet haben.
Wer zuerst schreibt, steht auf der Liste natürlich ganz oben!
Ablauf:
Hundekekse – Kekse für den Hund
Donnerstag, 18. September 2014
Nein, wir sind nicht auf den Hund gekommen. Wegen unseren häufigen Abwesenheiten können wir leider kein Haustier halten.
Gewissermaßen zum Ausgleich ist meine jüngste Tochter Mitglied der Vierpfotenbande, der Jugendgruppe des Troisdorfer Tierheims .
Dieses veranstaltete letztens einen Tag der offenen Tür. Die Jugendgruppe wollte selbst gebackene Hundekekse verkaufen, um Spenden einzunehmen.
Da wollten wir natürlich auch unseren Teil beisteuern und selbst Hundekekse backen.
Nach einem Tipp der Jugendgruppenleiterin habe ich mich für ein Rezept entschieden, das von der Firma Fressnapf im Netz zur Verfügung gestellt wird. „Tiroler Speckkekse“ hörte sich auch für meine Tochter ganz lecker an.
Hier die Zutaten:
Nadifa Mohamed: Der Garten der verlorenen Seelen
Montag, 15. September 2014

Somalia 1987. Das Land wird von einem irren Diktator beherrscht. Ein Bürgerkrieg steht bevor.
Das Buch erzählt von etwa einem halben Jahr im Leben zweier Frauen und einem Mädchen, deren Schicksal durch Zufall eng mit einander verstrickt wird.
Da ist Deqo, ein Waisenkind (etwa 9 Jahre, alt, sie weiß es nicht genau), aus einem Flüchtlingsheim.
Kawsar, Ende 50, Witwe, Mutter einer bereits toten Tochter nimmt Deqo vor Filsan, einer Soldatin in Schutz. Daraufhin kommt Kawsar ins Gefängnis , Deqo flieht und lebt fortan auf der Straße.
Nach einem entwürdigenden Ereignis mit einem hochrangigen Militär führt Filsan ein „Verhör“ mit Kawsar durch, verprügelt die ältere Dame, die dabei so unglücklich fällt, das sie schwere Knochenbrüche erhält und (wegen der nicht existenten medizinischen Versorgung) nicht mehr gehen kann. Kawsar, recht wohlhabend wird von Freudinnen umsorgt und bekommt auch eine Hilfe, Nurto, ein junges Mädchen zu dem sie nach einigen Anlaufschwierigkeiten eine enge Beziehung aufbaut. Kawsars engste Freundin flieht mit ihrer Familie vor dem schwelenden Krieg ins Ausland, während Kawsar in ihrem Haus auf den Tod warten will.
Deqo kommt per Zufall als Haushaltshilfe im Haus von ein paar jungen Prostituierten unter und findet dort so eine Art Heimat. Doch ein schrecklicher Verrat wartet auf das Kind.
