Ein Leben
Dienstag, 11. August 2015
Ein Leben
ein Roman von
Guy de Maupassant
Ich lese sehr gerne eBooks. Ich kann hunderte davon in meiner Handtasche mit mir herumtragen, habe immer ein Wörterbuch dabei und bekomme bei dicken Wälzern keine schweren Arme.
Aber dieses Buch kann man nicht durch ein eBook ersetzen. Die wertvolle Aufmachung dieses neu übersetzten Klassikers ist wunderschön. Das Buch hat einen schön gestalteten Schuber, ist leinengebunden und hat ein hochwertiges, dickes Papier, das sich wirklich sehr angenehm anfühlt. Früher waren alle Bücher so. Heute ist es die Ausnahme.
Zum Buch
8 Tipps für Hamburg
Sonntag, 9. August 2015
Städtereise mit (unwilliger) Zwölfjähriger
Meine jüngere Tochter weiß was sie nicht will. Und dazu gehören auch Städtereisen. In den letzten Osterferien waren wir eine Woche zu zweit zu Hause, der Rest der Familie irgendwo in Europa verstreut; da wollte ich sie auf den Geschmack bringen: eine kurze Städtereise nach Hamburg!
Sie durfte (fast) alles bestimmen. Und folgende Tipps habe ich aus diesem Trip für euch mitgebracht.
Anreise
Mit der Bahn. Ich bin relaxt, meine Tochter findet das total spannend, will sie noch NIE eine längere Bahnreise gemacht hat. Ich wähle einen Zug ohne Umsteigen, auch wenn das bedeutet eine Tour im IC „machen zu müssen“. Mein Tipp im Tipp: schaut mal was die Reise erster Klasse kostet. Man kann 90 Tage im Voraus buchen (Achtung: von der Rückfahrt aus gerechnet). Wir haben auch frühzeitig gebucht und die erste Klasse-Tickets haben nur 15 € mehr gekostet als die zweite Klasse (für beide, Hin- und Rückfahrt). Kinder unter 14 fahren in Begleitung eines Erwachsenen kostenlos mit!!! Für sie musste ich also nur die Reservierung zahlen (meiner Ansicht nach ist eine Platzreservierung dringend erfoderlich. Auf dem Hinweg wäre es auch so gegangen, auf dem Rückweg hätten wir stehen müssen).
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Die Chance
Mittwoch, 5. August 2015
Wusstet ihr, dass die „Wahrscheinlichkeit, dass ein amerikanischer Tourist die Niagarafälle besucht: 1:195“ beträgt? Nein? Ich auch nicht.
Jedes Kapitel dieses Buches trägt eine solche Überschrift, welche die Wahrscheinlichkeit für ein Ereignis, das lose mit dem nachfolgenden Kapitel verknüpft ist, beschreibt.
Aber dieses Buch ist kein Roman, mit dem man sich mehr oder weniger kurioses Wissen aneignet, sondern eine Beziehungsstudie vor dem grandiosen Hintergrund der Niagarafälle.
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Emma Brockes: Sie ging nie zurück
Sonntag, 2. August 2015
Originaltitel: „She left me the Gun“.
Emma Brockes ist Journalistin und schreibt über ihre Mutter Paula, die mit Anfang 20 ihre Heimat Südafrika verlässt, um in England neu anzufangen. Emma, einzige Tochter, erfährt nicht viel vom Leben der Mutter vor ihrer gemeinsamen Zeit. Nur manchmal kommen wie aus dem Nichts Sätze wie „Eines Tages erzähle ich dir die Geschichte meines Lebens, da wirst du staunen.“
Die Mutter lebt in England hinter eine hohen imaginären Mauer, sie lässt nicht viele Einblicke in ihr früheres Leben zu. Erst kurz vor ihrem Tod beginnt sie zu erzählen, aber es bleibt vieles offen. Emma macht sich auf eine lange Reise nach Südafrika. Sie möchte mehr über ihre Mutter herausfinden. Paula hat damals in Südafrika ihre große Familie zurückgelassen, 7 Geschwister, eine Stiefmutter und ihren Vater.
In Archiven, in Gesprächen mit den Geschwistern und Freunden der Mutter erfährt sie unglaubliches.

