Unheimliche Bilder: Fototipps zu Halloween
Dienstag, 28. Oktober 2014
Tutorial: Geisterbilder

Für uns Fotografen ist der Herbst eine tolle Jahreszeit. Das Licht ist einfach am schönsten. Auf der anderen Seite gibt es aber auch wieder dunkle Tage, an denen man ganz andere Fotos machen kann. Im Sommer, wenn es fast nicht dunkel wird, kommt man gar nicht auf die Idee, Fotos wie diese zu machen.
Heute zeige ich euch – passend zu Halloween, wie man Geisterbilder fotografiert. Fotos, auf denen Gegenstände so durchscheinend sind wie Geister.
Diese Bilder sind übrigens so aus der Camera gekommen. Sie wurden von mir nicht weiter bearbeitet.
Wichtig für Geisterbilder ist eine Spiegelreflexcamera, bei der ihr den manuellen Modus einstellen müsst. Für meine Bilder hatte ich eine ganz kleine Blende (=große Blendenzahl) von 32 genommen. Die Belichtungszeit habe ich auf 30 Sekunden gestellt. Da muss man aber ein wenig experimentieren, es kommt auf das vorhandene Licht an und auf die Motive.
Wenn man die Bilder draußen machen möchte, darf es auf keinen Fall ein sonniger Tag sein, die Dämmerung eignet sich dafür am besten.
Daniel Glattauer: Geschenkt
Samstag, 25. Oktober 2014
Nach der Lesung beim Harbour Front Literaturfestival *hier klicken* war ich natürlich gespannt, wie es im Roman „Geschenkt“ weitergehen würde.
Den Protagonisten hatte mir Herr Glattauer schon vorgestellt. Es geht um Gerold Plassek, einem Journalisten mittleren Alters, der das Arbeiten nicht für sich erfunden hat. Seine Exfrau hat ihm seinen letzten Job vermittelt, damit er nicht ganz unter die Räder kommt. Bei der kostenlosen Zeitung „Tag für Tag“ ist er für die Leserbriefe und die „bunten Meldungen vom Tag“ zuständig. Außerdem ist er sehr träge und Alkoholiker, was er sich aber nicht eingesteht. Um sein Äußeres kümmert er sich herzlich wenig. Alles in Allem kein wirklich sympathischer Mensch.
Beziehungstechnisch hatte er auch nicht viel Glück – es gab viele gescheiterte Beziehungen, eine Exfrau und die 15jährige Tochter Florentina.
Thomas Hettche: Pfaueninsel
Mittwoch, 22. Oktober 2014
Die Pfaueninsel liegt in der Havel, zwischen Berlin und Potsdam. Sie war im 19. Jahrhundert ein beliebtes Ausflugsziel für alle Welt. So war dort eine Zeitlang eine Menagerie mit vielen Tieren aus verschiedenen Kontinenten untergebracht und wurde dort bestaunt.
Diese Insel, die einem Fisch gleicht, einem flossenschlagenden, sich wild aufbäumenden Wal, aus welchen Gründen auch immer an gerade dieser Stelle der hier besonders träge mäandernden, sich weitenden und wieder verengenden Havel gestandet…
Außer fremdartigen Tieren gab es auch ganz besondere Menschen, die vom König auf die Insel verpflanzt wurden und gleichermaßen von den Besuchern begafft wurden. So gab es einen „Insulaner“ einen „Mohren“, einen „Riesen“ und zwei „Zwerge“. So glich die Insel einer Art Phantasialand, in das sich die jeweiligen Regenten zur Entspannung zurückzogen.
Doch das Buch handelt nicht nur von der Insel, sondern vor allem von einer ihrer Bewohnerinnen, die dort einen großen Teil des Jahrhunderts verbracht hat: das Schloßfräulein Maria Dorothea Strakon. Read More
Lesung: Thomas Hettche und sein Roman „Pfaueninsel“
Dienstag, 21. Oktober 2014
Am 16.10.2014 war Thomas Hettche zu Besuch im Literaturhaus Köln. Ich habe mir mit Freuden eine Karte besorgt, weil mich das aktuelle Buch „Pfaueninsel“ sehr interessierte.
Das Kölner Literaturhaus zog erst vor kurzem um. Das neue Heim ist ein altes, geschichtsträchtiges Gebäude nahe der Innenstadt.

