Lesung: Daniel Glattauer stellt seinen Roman „Geschenkt“ vor
Sonntag, 12. Oktober 2014
Harbour Front Literaturfestival – Teil 2
Eins meiner Lieblingsbücher ist „Gut gegen Nordwind“ von Daniel Glattauer. Einige andere Bücher von ihm hatte ich danach auch noch gelesen, die mir alle ziemlich gut gefielen. Vor allem „Ewig Dein“ überraschte mich sehr. Also freute ich mich, dass er beim diesjährigen Harbour Front Literaturfestival dabei war.
Dieses Mal ging es für mich nicht auf ein Schiff wie beim letzten Mal *hier klicken*, sondern in die St. Katharinen-Kirche in der Nähe der Speicherstadt.
Charlotte Link: Sechs Jahre
Dienstag, 7. Oktober 2014
In ihrem Buch „Sechs Jahre“ beschreibt Charlotte Link den Kampf ihrer jüngeren Schwester gegen den Krebs. Franziska ist 46 Jahre alt, als sie nach einem 6jährigen – fast permanenten – Kampf stirbt. Mit 23 Jahren hat sie bereits zum ersten Mal Krebs. Morbus Hodgkin – eine Krebsart, die relativ gute Heilungschancen hat. Wie man aber erst nach vielen Jahren feststellt, bezahlen Patienten einen hohen Preis für diese Heilung. Die Behandlungsmethoden sind so aggressiv, dass viele Patienten Jahre später an den Folgen von Chemotherapie und Bestrahlung sterben.
Bei Franziska wird 18 Jahre später Darmkrebs diagnostiziert, mit Metastasen in der Lunge. Viele Ärzte prophezeien ihr nur noch ein sehr kurzes Leben. Aber allen Aussagen zum Trotz übersteht sie diesen Krebs und stirbt Jahre später an den Spätfolgen der ersten Krebserkrankung, dem Morbus Hodgkin.
Angelika Klüssendorf: April
Sonntag, 5. Oktober 2014
Rezension Roman April
April nennt sich nun „das Mädchen“ aus dem gleichnamigen Vorgängerroman, der die schreckliche Kindheit und Jugend der Protagonistin beschrieb.
Jetzt ist sie erwachsen, soll arbeiten gehen und ein eigenes Zimmer zur Untermiete beziehen.
Dem Alltag in der DDR, den Einflüssen von Freunden und den Anforderungen aus dem Leben ist sie nicht wirklich gewachsen. Unfähig sich selbst oder andere zu lieben, landet sie nach einem Selbstmordversuch in der offenen Psychiatrie.
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Gillian Flynn: Gone Girl
Freitag, 3. Oktober 2014
Nick kommt eines Tages nach Hause. Das Haus ist verwüstet, seine Frau Amy ist weg. Entführt?
Die Polizei und der größte Teil der Welt scheint davon überzeugt zu sein, dass Nick die schöne Amy getötet und ihre Leiche hat verschwinden lassen.
Öffentlichkeit und Meinungsmache spielen eine große Rolle in dieser Geschichte.
Amy lernen wir im ersten Teil durch ältere Tagebucheinträge kennen. Sie beschreibt, wie sie Nick kennen- und lieben lernte, wie toll die Beziehung am Anfang war und sie im Laufe der Zeit immer schlechter wurde.
Die beiden Perspektiven wechseln einander immer ab, so dass das Buch spannend bleibt.
Im zweiten Teil aber … Read More



